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Die in Aussicht stehend Eröffnung neuer Linien (Schwamendingen), die
Verlängerung der Linie 4 nach Werdhölzli und die Absicht, das Rollmaterial der
ersten Nachkriegsjahre durch attraktive und leistungsfähigere Modelle zu
ersetzen, führten anfangs der
siebziger Jahre zum Entschluss, eine neue Generation von Tramwagen zu schaffen.
Da sie die Nummern ab 2001 erhalten sollten, erhielten sie das Markenzeichen „
Tram 2000“. Dass dabei jedermann an das Jahr 2000 denkt, war durchaus
willkommen und insofern zutreffend, als dieser Wagentyp noch im Jahr 2000 das
Stadtbild beherrschen soll. Die Bestellung von 1974 umfasste die Be 4/6 2001-
2045 und die „motorisierten Anhänger“
Be 4/6 2301- 2315, total 60 Gelenkwagen. Die Erfahrung mit dem Gelenkwagen „ Mirage“ 1601- 1726 waren so gut,
das kein Anlass bestand, von der Gelenkwagenidee abzugehen.
Dagegen war es erwünscht, die ziemlich aufwendige und bei Entgleisungen
für Schäden anfällige Konstruktion mit Mittelkasten
an zwei Gelenken zu vereinfachen. Um den Preis einiger weiterer
Kurvenkorrekturen war es möglich, zum eingelenkigen Typ zurückzukehren, wie er
schon mit dem allerersten Gelenktram, dem Be 6/6 1701/1802 von 1960, als
Einzelstück geschaffen worden war. Bei dieser Gelegenheit drängt sich ein Vergleich der beiden
Eingelenk-Typen von 1970 und 1976 auf: Damals war der Einbau von sechs
Triebmotoren von 85 PS notwendig, um bei 36,5 t Tara auf das Leistungsgewicht
von 13,97 PS pro Tonne zu kommen. Heute genügt ein Drittel der Triebmotoren, nämlich
zwei Motoren zu 188 PS, um bei den 26,5 t Tara ein noch höheres
Leistungsgewicht von 14,18 PS pro Tonnen zu erreichen. Auch gegenüber der 1966-69 gelieferten Be-4/6- Serie 1601- 1726 sind
bedeutende Abweichungen festzustellen, in dem der seither erreichte technische
Fortschritt Vereinfachungen bei der gleichen Leistung und höherem Komfort
erlaubte. So wurde auf die Druckluft für Bremsen, Steuerung und Türantrieb
verzichtet und damit erstmals der Typ des „All-Electric-Car“ eingeführt.
Die neue Choppersteuerung ermöglicht die stufenlose Beschleunigung bei
minimalen Stromverlusten. Für die Fahrgäste ist die weitere Senkung des
Wagenbodens von 92 auf 83 cm über Schienenoberkante von Bedeutung außerdem kommen sie erstmals in einem Zürcher Straßenbahnwagen
in den Genuss gepolsterter Sitze. Zum ersten Mal wurden in Zürich zahlreiche
Fahrzeuge dieses Typs mit Quartierwappen versehen.
Artikel aus dem Buch „Ein Jahrhundert Zürcher Straßenbahnen“ Verlag
Orell Füssli
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Führerstand des ersten 2000er (Serie1)
Führerstand vom Wagen 2090 mit neuem Steuerrad
11er Wagen 2047 hat Kollision mit PW bei der Regensbergbrücke
10ner entgleiste wegen defekter Weiche bei der ETH
Tram 2000 auf der Line 5 wegen dem Seenachtsfest 1988.
Be 4/6 Wagen 2001 mit Werbung für die <<Titanic>> - Ausstellung in Zürich.
Be 4/6 2021 mit Werbung für << Riverdance>> auf der Linie 7 in Schwamendingen Richtung Bahnhof Stettbach
Fahrgastraum vom Pony (2000-Anhänger / zweite Serie)
Fahrgastraum vom Wagen 2086 (Messetram)
Fahrgastraum von Blindekuh Wagen 2301- 2315
Wagen 2315 ist der Anhänger vom Messetram
Die Linie 9 und 11 mussten wegen dem Sechseläutenumzug am Bahnhof Stadelhofen (Schleife der Forchbahn) wenden.
Fahrzeug der Linie 9 mit defektem Linientransparent.
Am Samstag 10 Mai 2002 war am Nachmittag die Haltestelle Bellvue der Linen 9,8 und 5 in Richtung Hirzenbach, Klusplatz und Kirche Fluntern gesperrt. Grund war ein defektes Tram der Linie 9. Die Linien 5, 8 und 9 wurden über die Wendeschleife Bellevue umgeleitet. Der Fahrgastwechsel fand bei der Haltestelle der Line 4 und 15 statt.
Weil die Türen mit dem Vierkantschlüssel nicht mehr aufgingen, musst ein Angestellter vom Störungsdienst durch das hinterste Fenster einsteigen.
Weil die Haltestelle so schnell wie möglich frei werden musste, wurde das Tram rückwärts auf die Quaibrücke gefahren, um so in die Schleife Bellevue zu gelangen.
Um 15.50 Uhr fuhr ein Angestellter vom Notdienst das Tram ins Depot oder in die Zentralwerkstätte.
Tram gegen Tram
Ein Tram der Linie 8 rammte am Montag 27. Mai 2002 um 11.30 Uhr bei der Haltestelle Paradeplatz einen Neuner. Durch den Zusammenstoss wurden beide Tramzüge aus den Schienen geworfen. Der Achter war von der Bahnhofstrasse in den Paradeplatz eingefahren. Der Neuner bog von der Talackerstrasse her auf den Paradeplatz ein. Aus noch unbekannten Gründen fuhr in diesem Moment der Achter wieder los und erfasste den Neuner in der Mitte des Anhängers 2423. Der Sachschaden beläuft sich laut VBZ auf rund 100 000 Franken. Der Trambetrieb war au den betroffenen Linien bis 15.15 Uhr behindert.
Am Montag, 24.Juni 2002 war beim General Guisan-Quai der Wagen 1802, das Caliente-Tram, wegen einem technischen Defekt blockiert. Das Tram musste vom Wagen 2021 ins Depot Kalkbreite abgeschleppt werden.
Schon wieder Tram gegen Tram
Mitten im Feierabendverkehr kollidierten am Donnerstag 11.7.02 bei der Haltestelle Stauffacher zwei Tramzüge der Linie 3 und 9. Der in Richtung Albisrieden fahrende Wagen (2084)der Linie 3 geriet gegen 18.00 aus noch ungeklärten Gründen auf ein falsches Gleis, das zum Bahnhof Selnau führt. Ob es menschliches Versagen oder ein technischer Defekt an der Weiche zurückzuführen ist, ist noch unklar. Weder Passagiere noch die beiden Wagenführer oder Passanten kamen zu Schaden. Der Schaden an den beiden Tramzügen beträgt ca. 100 000 Franken. Da ein großer Teil von den beiden Tramzügen durch den heftigen Aufprall entgleist ist, wurde die Feuerwehr aufgeboten. Die Kreuzung Stauffacher-/Badenerstrasse blieb bis 21.25 Uhr gesperrt. Die Tramlinien 2,3,8,9 und 14 wurden umgeleitet oder getrennt. Wegen der Kollision konnten sämtliche Tramzüge nicht ins Depot Kalkbreite einfahren. Das betraf die Linien 2,3,5,6,8,9,10,13,und14.